Palliativpflege

 

„Sie sind wichtig, weil Sie eben Sie sind. Sie sind bis zum letzten Augenblick Ihres Lebens wichtig und wir werden alles tun, damit Sie nicht nur in Frieden sterben, sondern auch bis zuletzt leben können.“

 

(Cicely Saunders)

 

Die ambulante Palliativversorgung dient dem Ziel, die Lebensqualität und die Selbstbestimmung schwerstkranker Menschen und ihrer Angehörigen und/oder Freunde trotz vorhandener Einschränkungen so lange wie möglich zu erhalten, zu fördern und zu verbessern.

 

Ihr Ziel ist es den Betroffenen ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung zu ermöglichen.

 

Dabei sollten in der Palliativpflege folgende Punkte besonders berücksichtigt werden:

 

  • Schmerzen und andere belastende Symptomen lindern
  • Das Leben bejahen und das Sterben als normalen Prozess ansehen
  • Den Tod weder beschleunigen, noch hinauszögern
  • Bei der Versorgung auf die psychologischen und spirituellen/religiösen Aspekte des Betroffenen und der Angehörigen eingehen
  • Unterstützungsmöglichkeiten anbieten/vermitteln, die helfen bis zum Tod so aktiv wie möglich zu leben
  • Unterstützungsmöglichkeiten anbieten/vermitteln, die helfen , der Erkrankung und dem eigenen Verlust gewachsen zu sein
  • Vernetzte Strukturen nutzen, um die Bedürfnisse der Betroffenen und ihrer Angehörigen zu unterstützen, inklusive Trauer und Trauerbegleitung, wenn erforderlich
  • Die Lebensqualität zu erhöhen, und ggfs.einen positiven Einfluss auf den Verlauf der Erkrankung nehmen