Die Pflegegrade

 

Seit dem 01.01.2017 gibt es statt der bis dahin gültigen drei Pflegestufen nun fünf Pflegegrade. Versicherte, die bis zum 31.12.2016 eingestuft waren, wurden automatisch in einen Pflegegrad übergeleitet.

 

Für Versicherte, die neu einen Pflegegrad beantragen möchten gilt:

 

Ein Antrag auf Zuordnung in einen Pflegegrad kann bei der Krankenkasse (telefonisch) angefordert werden.

 

Der Antrag sollte direkt ausgefüllt und an die Kasse zurückgeschickt werden, da der Pflegegrad ab dem Zeitpunkt der Antragstellung gewährt wird.

 

Die Begutachtung durch den MDK soll, von einigen Ausnahmen abgesehen, spätestens 5 Wochen nach Antragstellung erfolgen (gesetzliche Vorgabe).

 

Bisher hing die Höhe der Pflegestufen davon ab, wie viel Hilfe am Tag benötigt wurde. Der Zeitaufwand für Grundpflege (Körperpflege, Ernährung, Mobilität) war hier maßgeblich.

Der Zeitaufwand spielt nun bei der Zuordnung zu Pflegegraden keine Rolle mehr. Stattdessen werden die Fähigkeiten und Beeinträchtigungen der Menschen acht Lebensbereichen begutachtet.

 

Nähere Informationen zu diesen Lebensbereichen finden sie in dem Unterpunkt "Zu beurteilende Lebensbereiche".

 

Wir beraten Sie gern in Hinblick auf die Begutachtung durch den MDK und können Sie auf Wunsch auch am Tag der Begutachtung vor Ort unterstützen.

 

Die Beratung in unserem Büro ist für Sie kostenfrei, für die Anwesen-heit einer Fachkraft bei der Begutachtung wird von uns eine Pauschale von 45 Euro berechnet.

Wir weisen darauf hin, dass die Begleitung durch unsere Fachkräfte nicht Zuordnung in einen Pflegegrad garantiert.